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JONATHAN STRANGE & MR. NORRELL
von SUSANNA CLARKE

Gebundene Ausgabe
1020 Seiten
BLOOMSBURY
ISBN: 3827005221
EUR 29,80
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KURZBESCHREIBUNG

Vor vielen Jahrhunderten, als es in England noch Magie gab, war der größte aller Zauberer der »Rabenkönig«. Jetzt, am Anfang des 19. Jahrhunderts, ist er nur noch eine Legende, und England glaubt nicht mehr an wirkliche Zauberei. Bis der zurückgezogen lebende Mr Norrell aus Hurtfew Abbey auftaucht und die Statuen der Kathedrale von York sprechen und tanzen lässt. Die Nachricht über dieses Ereignis verbreitet sich, und Mr Norrell geht nach London, um der Regierung im Krieg gegen Napoleon zu helfen. Dort trifft er Jonathan Strange, einen brillanten jungen Zauberer, den er als Schüler aufnimmt. Die beiden begründen eine neue Tradition englischer Magie ...
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MEINUNG

sorry, leider kann ich die begeisterung zu diesem buch nicht nachvollziehen. ich habe mich jetzt fast zwei wochen lang durchgequält und bin heute endlich fertig geworden. ich finde dieses buch einfach viel zu lang. jeden abend hat es mich viel überwindung gekostet, weiter zu lesen. es mag einfach keine richtige spannung aufkommen. alles plätschert so dahin und das über 1000 seiten lang. mal dies, mal das, mal der, mal der andere, mal hier, mal dort. es gibt in diesem roman keine wirklichen highlights und schon gleich gar keine spannung. und selbst das ende war nicht wirklich die erfüllung ...

ja, es mag sein - stellenweise ist das buch schon wirklich recht gut gemacht, ist witzig und hat auch echt gute ideen. aber diese stellen fand ich dann doch eher rar. denn dann gibt es wieder (für mich) weniger interessante und somit langweilige teile. außerdem kommen so unendlich viele personen vor, dass ich ganz ehrlich gesagt manchmal schwierigkeiten hatte, alle zuzuordnen. die autorin hat 10 jahre an diesem roman geschrieben. und so liest er sich auch. stellenweise unheimlich zäh. ich bin der meinung dieses werk wäre mit der hälfte des umfangs wesentlich besser geworden. sonst streichen lektoren doch auch so vieles raus, warum das hier nicht gemacht wurde ist mir schleierhaft. denn es gibt für mich wenige szenen, die die tausend seiten wirklich rechtfertigen. dafür passiert einfach insgesamt zu wenig.

denis scheck (druckfrisch) hat gesagt: "... es liest sich, als hätte jane austen zusammen mit tolkien einen roman verfasst." wobei es wirklich mehr austen als tolkien ist. mehr englische gesellschaft als fantasy. natürlich ist dies alles auch geschmacksache. trotzdem bin ich der meinung, dieser roman ist völlig überbewertet ... was nicht heißen soll, dies wäre ein schlechtes buch, ist es bestimmt nicht. nur mir war es schlicht und einfach viel zu langweilig ...

[bs | september 2004]

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BEWERTUNG: *****